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Bereits zum sechsten Mal starteten über 1000 Teilnehmer beim 24h-Rennen am Alfsee und haben fast dreimal die Welt umrundet. Perfekte Rahmenbedingungen liefert dabei der mehrfach ausgezeichnete Campingplatz direkt am See. Selbst das Wetter spielte mit, auch wenn einige mit den 30° C Tagestemperaturen ihre Schwierigkeiten hatten. Einige BSL’er sind schon Stammgäste und hatten sich auch heuer als Sechser-Team zusammengefunden. Als Einzelstarter stand zum dritten Mal Jens Nadolny an der Startlinie. Sein Erfahrungsbericht zuerst:

Alle guten Dinge sind drei...


„2015 landete ich, nur knapp an der Top 10 vorbei, auf Platz 11. Für 2016 habe ich mir vorgenommen es in die Top 10 zu schaffen. Das Wetter meinte es gut an dem Wochenende. Um 14 Uhr fiel der Startschuss und es ging los auf die 12 km lange Strecke, auf der gut 110 Hm verteilt waren. Ich fuhr die ersten zehn Runden locker durch. Alle zwei Runden gab es eine neue Flasche. Alles in Allem lief gut, die Anstiege fuhr ich bis auf einen hoch und die Beine waren locker. Gegen 21 Uhr und die besagten zehn Runden später war eine kurze Pause angesagt, Licht dran neue Flaschen Riegel und Gels für die Nacht und weiter ging es... Die Nacht lief gut ... Als es hell wurde merkte ich die Spuren der harten Wiese deutlich beim Sitzen ... Ich versuchte es mit einer zweiten Hose, fuhr noch zwei  Runden. Es wurde aber nicht besser. Nach 21 Runden und 16 gefahrenen Std musste ich aufhören. Betreuer von anderen Fahrern kamen, sprachen mir Mut zu und sagten ´los weiter du bist auf Platz 12`. Ich schleppte mich ins Verpflegungszelt Kaffee trinken, überlegte und entschloss mich frustriert aufzuhören. Jetzt nach einer Woche steht für mich fest:  2017 bin ich wieder solo dabei. Ich will es schaffen!!“

 

 

Das 6er-Team mit Manuela Funke, Andreas Depping, Sven Kollert, Arnold Reimer, Brian Wodtke und Udo Tanger, der noch kurzfristig eingesprungen war, hatte es im Gegensatz zu Jens etwas einfacher. Sie starteten mit Manuela mit der restlichen Meute pünktlich um 14:00 Uhr. Abgesprochen war, bis Einbruch der Dunkelheit nach jeder Runde zu wechseln. Das hieß natürlich für die Teamstarter von Anfang an Vollgas. Als Fünfter hat dann Udo ins Renngeschehen eingegriffen. Am Vormittag eingetroffen, hatte er sich nach zwei Besichtigungsrunden kurzerhand die Starrgabel aus- und die Federgabel eingebaut. Die Wiesentrails waren doch sehr ruppig. So lief es ganz gut für das Team. Nach einigen Wechseln richteten sie sich auf Platz 11 ein. Bei Einbruch der Dunkelheit sollte dann im Zweiturn-Rhythmus gefahren werden. Manuela hatte nach den drei Pflichtrunden erstmal genug. Auch Brian fiel aufgrund eines Sturzes und der resultierenden Schmerzen nach 5 gefahrenen Runden aus. Somit blieben nur noch vier Fahrer. Mit fast konstanten Rundenzeiten konnten sie sich über Nacht und den Morgen auf Platz sieben vorarbeiten, den  sie bis zum Zielschuss verteidigen konnten. Mit neun Runden hatte Arnold im Team die Nase vorn. Ebenfalls mit der schnellsten Runde. Die anderen trugen mit acht Runden zum guten Gesamtergebnis bei.

Insgesamt war die diesjährige Veranstaltung aufgrund der Hitze doch sehr kräftezehrend aber dank toller Organisation, Verpflegung und klasse Campinganlage ein angenehmes Wochenende, dass Spaß gemacht hat.

Alle Ergebnisse hier...

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Udo im Rennmodus
Udo und Arnold im Pausenmodus