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Berliner Luft geschnuppert...

ausrollen am Reichstagsgebäude

Bericht von Udo Tanger

Berlin ist eine Reise wert, ein Rennen allemal.

Frühzeitig habe ich mich zum Velothon angemeldet um einen der vorderen Startplätze zu ergattern. Am Freitag ging es dann mit meiner Frau los. Freitag wurde Berlin zu Fuß, Samstag per Stadtrad erkundet. Eine wirklich erstaunliche und lebendige Stadt!!

Am Samstag noch schnell die Startnummer geholt und -YES -  Startblock A sollte es sein.

Sonntag um 11.31 ging es dann im hinteren Startblock  A auf die 120 km Reise. Erster fader Beigeschmack nach ca. 5km. Ein Teilnehmer liegt röchelnd auf der Bordsteinkante. Im weiteren Verlauf konnte ich mich wieder auf das Rennen konzentrieren. Es ging zügig weiter, jedoch nicht mit dem letzten Willen die inzwischen auf Distanz fahrende Führungsgruppe wieder einzuholen. Das Fahren in der großen Gruppe ist nicht meine Sache, auch weil sehr viele Leute dort mitfahren, die einfach nicht die nötigen Grundregeln einhalten. Mit Glück konnte ich mich aus zwei Massenstürzen raushalten. Aber die Strecke und die Stimmung am Rand ist einfach genial!! Auf dem Weg zurück in die Stadt wartet ein Highlight der Strecke, die Fahrt über das Tempelhofer Feld. Die letzten Kilometer durch die Innenstadt Berlins spornen nochmal richtig an. Ganz nach Jens Voigt´s Motto : „SHUT UP LEGS“ geht es vorbei an großer Kulisse, dem Hauptbahnhof zur rechten, das Regierungsviertel zur Linken, vorbei an der goldenen Else biegt man auf die "Straße des 17 Juni" und rollt mit Blick auf das Brandenburger Tor unter dem Zielbogen ein.

Als Resultat stand dann Gesamtplatz 143 / AK 32 und eine Fahrzeit von 2:50:11 Std. Mit mehr Risiko, Agressivität und ein wenig mehr Rennhärte sollte ein Kampf  in der Spitzengruppe drin sein. Aber das Sturzrisiko wird entsprechend um einiges höher.

 

Ob es das wert ist?

 

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