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Das Rennen aus Tines Sicht:

Es ist mal wieder Frühjahr, die Zahl der Trainingskilometer ist dank des milden Winters auch schon ganz beachtlich und es wird Zeit in die neue Saison zu starten. Da kam mir das Cross Country-Rennen im Vierjahreszeiten-Park im westfälischen Oelde ganz gelegen.

Die ganze Woche vor dem Rennen war das Wetter super und versprach ein schnelles Rennen auf trockenem Kurs. Aber am Tag vor dem Rennen ging’s natürlich wieder los, Regen, Regen und kein Ende. Trotzdem hatten Christina vom RC Zugvogel Bielefeld und ich beschlossen uns die Schlammschlacht anzutun.

Auch am Sonntagmorgen war es noch richtig fies, nass, kalt und windig. Der Wetterbericht im Radio auf der Hinfahrt machte aber Hoffnung und als wir in Oelde ankamen, hörte der Regen tatsächlich auf. Da wir erst um 14.45 Uhr im letzten Rennen der Hobbyklasse starten mussten, hatten wir vorher noch Gelegenheit uns einen Teil des Herren Elite Lizenz-Rennens anzusehen. Die Tatsache, dass selbst die Jungs einen großen Teil der technischen Passagen im ersten Teil der Strecke zu Fuß bewältigten, ließ nichts Gutes erwarten.

Zumindest kam aber pünktlich zu unserem Start die Sonne hervor. Also schnell raus aus den Jacken und an Holger weiterreichen. Und dann ging’s auch schon los auf die sechs Runden auf der 3,4km langen Strecke. Wenige Meter nach dem Start gab es bereits den ersten Stau und das allgemeine Laufen ging los. Drei Mädels lagen vor mir. Die erste habe ich gleich in der Laufpassage überholt und mich an die Verfolgung der anderen Beiden gemacht.

Der lehmige Boden war so tief und zäh, dass an Fahren in einigen Abschnitten nicht zu denken war und auch das Laufen ziemlich kräftezehrend war. Nach 500m hatte sich dann auch so viel Pampe am ganzen Rad gesammelt, dass ich vorne nur noch auf dem mittleren Kettenblatt fahren konnte. Das hat aber erstaunlich gut funktioniert und nach der ersten Runde lag ich bereits an der Spitze des kleinen Damenfeldes. Der größte Teil der Strecke bestand aus fein geschotterten Parkwegen und Asphalt und war gut zu fahren. Wirklich fies waren nur die Matschpassagen, in denen man sehr konzentriert und mit viel Kraft fahren musste um nicht zu stürzen oder stecken zu bleiben.

Mit jeder Runde bin ich besser mit den matschigen Bedingungen und dem schweren Boden zurechtgekommen und konnte den Vorsprung auf meine Verfolgerinnen kontinuierlich ausbauen. Im Ziel waren es dann fast 6 Minuten, was ungefähr einer halben Runde entsprach.

Christina wartete schon mit Holger und unserem Fotographen Niels-Frederik im Ziel, da sie wegen eines Schaltungsdefektes leider vorzeitig aufgeben musste.

Das Rennen war zwar heftig anstrengend, hat aber Spaß gemacht und war ein guter Start in die neue Saison. So kann’s weitergehen, am besten mit weniger Schlamm und wärmerem Wetter.

 

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